Inhalt

Wirtschaft

Corona - Hinweise und Informationen für Unternehmen

Covid 19 - BausteineWICHTIGE Informationen des NRW-Wirtschaftsministerium für Kleinunternehmen:

 

 

 

 

Internetseiten des Kreises Kleve mit den Informationen zum Corona-Virus

 Alle relevanten Informationen, wie z.B. rechtliche Regelungen, Verhaltensregeln, Informationen zu Corona-Tests, zur Warn-App und zur Einreise aus internationalen Risikogebieten u.v.m.. sind über   Verlinkungen direkt aufrufbar.

Die Internetseite ist erreichbar unter folgendem Link:
https://www.kreis-kleve.de/de/fachbereich5/corona-virus/

 

Überbrückungshilfe III: Verbesserungen / Anträge und Auszahlungen ab Februar

die Bundesregierung hat in den letzten Tagen weitere Verbesserungen der Überbrückungshilfe III beschlossen. Dies führt allerdings auch dazu, dass Anträge und Abschlagszahlungen nun im Februar 2021 gestellt und ausgezahlt werden – und nicht wie vordem angekündigt im Januar.

Die Verbesserungen werden für viele Antragsteller deutlich positive Auswirkungen haben. Nachfolgend ein kurzer stichwortartiger Auszug:

-          Der Förderzeitraum bezieht sich auf die Monate November 2020 – Juni 2021

-          Die Antragsberechtigung für einen einzelnen Monat liegt vor, wenn der Umsatzrückgang in diesem Monat mindestens 30 Prozent gegenüber dem Referenzmonat in 2019 beträgt

-          Die erstattungsfähigen Kostenpositionen wurden deutlich erweitert: z.B. Kosten der Digitalisierung, Wertverlust für verderbliche Ware und Saisonware u.a.

-          Verlustnachweis / ungedeckte Fixkosten: „Bei Zuschüssen von insgesamt bis zu 1 Million Euro kann die Bundesregelung Kleinbeihilfen-Regelung sowie die De minimis Verordnung genutzt werden ohne den Nachweis von Verlusten. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Überbrückungshilfe II, die allein auf der Fixkostenregelung basiert und bei der stets ein Verlustnachweis erfolgen muss.“

-          Soloselbstständige können einen einmaligen Betriebskostenzuschuss – die Neustarthilfe – beantragen. Diese wurde auf max. 7.500 € erhöht.

Weitere Einzelheiten zur Überbrückungshilfe können Sie unter dem nachfolgenden Link abrufen: Überbrückungshilfe Unternehmen - Überbrückungshilfe – verbessert, erweitert und aufgestockt! (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

 

Präzisierung der Überbrückungshilfe III

Regelungen zur Antragsberechtigung der Überbrückungshilfe III präzisiert worden. Eine übersichtliche Zusammenfassung finden Sie in dem beiliegenden Überblick des Bundeswirtschaftsministeriums.

Direkt oder indirekt von den bundesweiten Schließungsmaßnahmen betroffene Unternehmen (v.a. Unternehmen des Einzelhandels sowie Dienstleistungsbetriebe im Bereich Körperpflege, z.B. Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen und Tattoo-Studios) können bei entsprechenden Umsatzrückgängen Zuschüsse zu den Betriebskosten in Höhe von bis zu 90 Prozent, höchstens jedoch 500.000€ pro Monat erstattet bekommen. Voraussetzung ist für diese Unternehmen, dass der Umsatzrückgang im Schließungsmonat mindestens 30 Prozent beträgt. Für alle anderen Unternehmen besteht die Antragsberechtigung, wenn der Umsatzrückgang mindestens 40 Prozent beträgt.

Weitere Angaben zu den Zuschusshöhen, zur Antragstellung sowie zu den erstattungsfähigen Betriebskosten entnehmen Sie bitte der Anlage. Aktuell laufen alle vorbereitenden Arbeiten, um noch im Laufe des Januar das vereinfachte Antragsverfahren für Abschlagszahlungen zu ermöglichen. Alle Informationen zu den „Corona-Hilfen“ des Bundes finden Sie unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Corona-Schutzverordnung / Überbrückungshilfe III / Neustarthilfe

Das Land Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Stunden die neue, ab dem 16. Dezember 2020 gültige Corona-Schutzverordnung veröffentlicht. Der in der Anlage beigefügten Verordnung entnehmen Sie die Regelungen u.a. zu den Themen

-        Kultur (§8),

-        Freizeit- und Vergnügungsstätten (§10),

-        Handel, Messen, Märkte (§ 11),

-        Handwerk, Dienstleistungen und Heilberufe (§12),

-        Gastronomie (§ 14) und

-        Beherbergung, Tourismus (§15).

Mit der Überbrückungshilfe III werden die Fördervoraussetzungen und die Zugangsbedingungen erleichtert. Die Überbrückungshilfe wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert und gewährt einen Zuschuss von 40% bis 90% zu den förderfähigen betrieblichen Fixkosten – je nach Höhe des Umsatzrückgangs. Der Förderhöchstbetrag soll von 50.000 € auf 200.000 € pro Monat steigen. Soloselbständige, die im Regelfall über keine bzw. sehr geringe Fixkosten verfügen, können über das Modul „Neustarthilfe“ einen pauschalen Zuschuss von bis zu 5.000 € beantragen. Weitere erste Details können Sie auch dem nochmals beigefügten gemeinsamen Papier des Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministeriums entnehmen, das uns von den Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff und Dr. Barbara Hendricks zur Verfügung gestellt wurde.

Aktuell werden inhaltliche Details der Überbrückungshilfe III – u.a. mit der EU – abgestimmt und die technischen Voraussetzungen für eine Online-Beantragung geschaffen. Ab wann eine Antragstellung über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich ist, lässt sich jetzt noch nicht sagen. Aktuell können hierüber die Novemberhilfe und die Überbrückungszhilfe II (für die Fördermonate Sepember bis Dezember 2020) über einen Steuerberater und bei Soloselbständigen auch direkt beantragt werden.

Einen Kurzüberblick zur Novemberhilfe und den Überbrückungshilfen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.wfg-kreis-kleve.de/de/corona/ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-hilfe

 

Hilfe für von den erweiterten Schließungen betroffene Unternehmen
(verbesserte Überbrückungshilfe III)


Für die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 erfassten
Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt. Dazu wird die ausgeweitete und
bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III entsprechend angepasst und nochmals
verbessert.
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der
freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro (im Folgenden
„Unternehmen"). Sie können die verbesserte Überbrückungshilfe III erhalten. Diese sieht eine
anteilige Erstattung der betrieblichen Fixkosten vor. Der Erstattungsbetrag beträgt in der Regel
200.000 Euro, in besonderen Fällen bis zu 500.000 Euro.
Erstattung der Fixkosten
Erstattungsfähig sind Fixkosten entsprechend des Kostenkatalogs der Überbrückungshilfe III
- also insbesondere Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, Abschreibungen bis zu einer
Höhe von 50 Prozent sowie weitere fortlaufende betriebliche Fixkosten. Die Erstattung der
Fixkosten erfolgt in Abhängigkeit vom Umsatzrückgang während des betreffenden
Kalendermonats, typischerweise im Vergleich zum entsprechenden Monat im Jahr 2019:
 Bei Umsatzrückgängen zwischen 30 und 50 Prozent werden 40 Prozent der Fixkosten
erstattet,
 bei Umsatzrückgängen zwischen 50 und 70 Prozent werden 60 Prozent der Fixkosten
erstattet und
 bei Umsatzrückgängen von mehr als 70 Prozent werden 90 Prozent der Fixkosten
erstattet.
Beträgt der Umsatzrückgang weniger als 30 Prozent erfolgt keine Erstattung.
Zusätzlich antragsberechtigte Unternehmen
Zusätzlich antragsberechtigt für den Zeitraum der Schließungsanordnungen sind:
 Unternehmen, die im Dezember von den zusätzlichen Schließungen direkt oder indirekt
betroffen sind (1.),
 Unternehmen, die im neuen Jahr weiter von den am 28. Oktober bzw. den jetzt neu
vereinbarten Schließungen betroffen sind (2.) und
 diejenigen Unternehmen, die zwar nicht geschlossen sind, aber auch im neuen Jahr
erhebliche Umsatzeinbußen haben (3.):
1. Neu geschlossene Unternehmen im Dezember 2020 (insb. Einzelhandel)
Die Überbrückungshilfe III steht im Dezember 2020 für die Unternehmen zur Verfügung, die
aufgrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und
Regierungschefs der Länder vom 13. Dezember 2020 im Dezember zusätzlich geschlossen
werden.
Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen umfasst sowohl die direkt geschlossenen
Unternehmen wie auch diejenigen Unternehmen mit einem sehr starken Geschäftsbezug zu
den direkt geschlossenen Unternehmen (indirekt Betroffene).
Für diese Unternehmen gilt ein Förderhöchstbetrag von 500.000 Euro pro Monat. Es sollen
Abschlagszahlungen entsprechend der Regelungen der außerordentlichen Wirtschaftshilfen
(maximal 50.000 Euro) ermöglicht werden.
2. Geschlossene Unternehmen in 2021
Die Überbrückungshilfe III steht für den Zeitraum der Schließungen im ersten Halbjahr 2021
für diejenigen Unternehmen in den Monaten zur Verfügung, in denen sie aufgrund der
Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der
Länder auch im Jahr 2021 im betreffenden Monat geschlossen bleiben (bzw. indirekt von
den Schließungen betroffen sind).
Der Kreis der antragsberechtigten Unternehmen entspricht ebenso wie die
Förderhöchstsummen den unter 1. dargestellten Konstellationen (Förderhöchstbetrag
500.000 Euro pro Monat). Es sollen Abschlagszahlungen vorgesehen werden.
3. Unternehmen mit Umsatzrückgängen
Antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe III sind schließlich diejenigen Unternehmen, die
zwar nicht geschlossen und im engeren Sinne direkt oder indirekt betroffen sind, aber dennoch
besonders hohe Umsatzrückgänge während der Zeit der Schließungsanordnungen zu
verzeichnen haben.
Schon bisher sieht die Überbrückungshilfe III daher für November und Dezember 2020 vor,
dass Unternehmen für diese beiden Monate antragsberechtigt sind, die einen
Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresumsatz von 40 Prozent aufweisen. Diese
Regelung wird für das erste Halbjahr 2021 verlängert, so dass Unternehmen
anspruchsberechtigt sind, deren Umsatz im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats des
Jahres 2019 um 40 Prozent zurückgegangen ist. Ihnen steht dann die Überbrückungshilfe III
für den Schließungsmonat zu.
Hier liegt die Obergrenze für die Fixkostenerstattung bei den in der Überbrückungshilfe III
üblichen 200.000 Euro pro Monat.
Weitergeltung der Überbrückungshilfe III
Diese Sonderregelung ergänzt die im Übrigen geltende Zugangsberechtigung zur
Überbrückungshilfe III, die sich am Umsatzrückgang im Jahr 2020 orientiert.
Es gilt weiterhin, dass Unternehmen, die von April bis Dezember 2020 einen
Umsatzrückgang von entweder 50 Prozent an zwei aufeinanderfolgenden Monaten oder
von 30 Prozent im Gesamtzeitraum April bis Dezember 2020 im Vergleich zum
entsprechenden Zeitraum 2019 zu verzeichnen hatten, grundsätzlich im gesamten ersten
Halbjahr 2021 antragsberechtigt sind.
Die prozentuale Erstattung der Fixkosten für den Förderzeitraum ist abhängig vom
konkreten Umsatzrückgang im betreffenden Monat 2021 (40 bis 90 Prozent, siehe oben). Es
gilt die übliche Obergrenze von 200.000 Euro pro Monat.
Kosten der erweiterten Überbrückungshilfe III
Die Kosten der so erweiterten Überbrückungshilfe III werden während eines Monats mit
angeordneten Schließungen auf etwa 11,2 Milliarden Euro geschätzt. Die Kosten in Monaten
ohne angeordneten Schließungen sind geringer.

Details für außerordentliche Wirtschaftshilfen stehen

Die Beantragung der Novemberhilfe ist ab sofort möglich!

Alle wichtigen Informationen rund um die Fördervoraussetzungen und zum Antragsverfahren finden Sie unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/Novemberhilfe

Anträge können ab voraussichtlich 25. November 2020 gestellt werden

Die Bundesregierung hat Details für die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für vom zweiten Lockdown betroffene Unternehmen veröffentlicht. Abschlagzahlungen sollen nach Worten von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier „so schnell wie möglich erfolgen, möglichst bis Ende November 2020“.

Die Hilfen sollen ein Gesamtvolumen von voraussichtlich rund zehn Milliarden Euro haben. Antragsberechtigt sind wegen des Lockdowns geschlossene Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen. Auch Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen. Daneben sollen auch indirekt betroffene Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen, entschädigt werden. Für Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebsstätten gelten besondere Regeln.

Die Zuschüsse sollen pro Woche der Schließung gewährt werden und im Normalfall 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 betragen, bis zu einer Obergrenze von einer Million Euro – soweit der bestehende beihilferechtliche Spielraum des Unternehmens das zulässt. Für Zuschüsse über eine Million Euro gibt es derzeit noch Gespräche mit der EU. Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet.

Unternehmen dürfen bis zu 25 Prozent ihres Vergleichsumsatzes im November erzielen, ohne dass dies auf die Hilfen angerechnet wird. Für Restaurants mit Außerhausverkauf gibt es eine Sonderregelung.

Ab kommender Woche können die Hilfen laut Bundesregierung über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Im Normalfall muss dies über einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen, nur für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, gibt es Ausnahmen.

Weitere Details zu den Hilfen: www.bmwi.de

 

Neuste Information: Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Erste Informationen zu den Fördervoraussetzungen für die „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ finden Sie unter dem nachfolgenden Link:

https://www.bundesfinanzministerium.de/faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe

Antworten gibt es dort u.a. zu der Frage, inwieweit indirekt betroffene Unternehmen gefördert werden können.

Zudem finden Solo-Selbstständige dort den Hinweis, dass für diese ein direkter Antragsweg (ohne Steuerberater) geöffnet werden soll. In diesen Fällen beträgt die Förderhöchstgrenze 5.000€ (bei Vorliegen der sonstigen Antragsvoraussetzungen).

Für Umsätze (z.B. durch Abhol- und Bringdienste in der Gastronomie), die trotz Schließung erzielt werden, soll gelten:

„Daher gilt grundsätzlich, dass Umsätze, die im November 2020 trotz der grundsätzlichen Schließung gemacht werden, bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im November 2019 nicht angerechnet werden. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichsumsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.“

Hinweis:

Eine Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich. Diese wird mit Hochdruck vorbereitet und wird über folgende Seite möglich sein: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH. Die Anträge sind über den Steuerberater/Wirtschaftsprüfer einzureichen (Ausnahme s.o.).

Weitere Informationen und Details entnehmen Sie bitte über den obigen Link. Sobald Anträge gestellt werden können, werden wir Sie informieren.

 

Wirtschaftsatlas Kreis Kleve Corona  

Liefer- und Abholservice

Dargestellt werden hier Betriebe mit ihren Kontaktinformationen, die während der Corona bedingten Schließzeiten Hol- und Lieferdienste anbieten.

Über folgenden Link können Sie den Wirtschaftsatlas aufrufen: https://www.kreis-kleve.de/wirtschaftsatlas-corona

 

„Außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ - Öffnung des KfW-Schnellkredits

Erste Eckpfeiler zu der neuen „Außerordentlichen Wirtschaftshilfe“ für von der Pandemie besonders betroffene Unternehmen sind zwischenzeitlich bekannt. Eine erste ausführliche Darstellung finden Sie in der beiliegenden Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff.

Die Eckdaten zum neuen Programm „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“:

·         Antragsberechtigt: Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, deren Geschäft aufgrund der staatlichen Anordnung untersagt ist bzw wird.

·         Höhe: 75% des Umsatzes im November 2019 für Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten. Für größere Unternehmen werden niedrigere Fördersätze gelten.

·         Anderweitig für den Förderzeitraum – den Monat November – erhaltene Hilfen wie Kurzarbeitergeld und/oder Überbrückungshilfe werden angerechnet.

·         Auch junge Unternehmen, die nach November 2019 gegründet haben, sind grundsätzlich antragsberechtigt. Der Referenzmonat wird dann der Oktober 2020 sein.

KfW-Schnellkredit:

·         Der KfW-Schnellkredit soll auch für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet werden. Der Kredit mit vollständiger Risikoübernahme durch den Bund wird für Unternehmen mit höchstens 10 Beschäftigten auf 300.000€ begrenzt sein.

Überbrückungshilfen:

·         Die bis Dezember 2020 gewährten Überbrückungshilfen sollen bis Juni 2021 verlängert werden.

Sobald Anträge auf „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ gestellt werden können, werden wir den Link hier veröffentlichen.

 

Überbrückungshilfe II ab sofort möglich

Ab sofort sind Anträge – spätestens bis zum 31.12.2020 – möglich. Anträge müssen unverändert über einen registrierten Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer eingereicht werden. Nähere Informationen zum Antragsverfahren und zu den Förderbedingungen können Sie über den nachfolgenden Link abrufen: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH

Die wesentlichen Zugangsvoraussetzungen bzw. die Förderhöhe haben wir nachfolgend dargestellt:

·         Grundsätzlich sind Unternehmen aller Größen (mit Ausnahme der explizit unter den Ausschlusskriterien genannten Unternehmen unabhängig von der Mitarbeiterzahl), Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb1 aller Branchen (inkl. landwirtschaftlicher Urproduktion) antragsberechtigt, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

·         Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten2.

·         Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

·         Die zweite Phase der Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal vier Monate (September, Oktober, November und Dezember 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate September, Oktober, November und Dezember 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Überbrückungshilfe (2. Phase) erstattet einen Anteil in Höhe von

·         90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent

·         60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent

·         40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Unternehmerlohn ist nicht förderfähig.

Weitere Informationen wie zur Förderfähigkeit von Personalkosten entnehmen Sie bitte der FAQ-Liste zum Förderprogramm: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/FAQs

Für erste Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung. Die Industrie- und Handelskammern stellen unter https://www.ihk.de/corona/ueberbrueckungshilfe einen Vorab-Check zur Verfügung.

 

Aktuelle Corona-Einreiseverordnung D/NL

 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat hierzu eine neue, ab heute wirksame Einreise-Verordnung erlassen. Grundsätzlich müssen Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen oder sich dort aufgehalten haben in Quarantäne. Von dieser Verpflichtung gibt es allerdings die nachfolgend in der Verordnung geregelten Ausnahmen (s. Anlage):

1.        Personen, die bei der Einreise beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder

Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren;

2.        Angehörige diplomatischer oder konsularischer Vertretungen sowie Mitglieder des Europäischen

Parlamentes, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates und der Volksvertretungen

der Länder;

3.        Personen, die sich für weniger als 24 Stunden im Bundesgebiet aufhalten oder in einem Risikogebiet

nach § 2 Absatz 3 aufgehalten haben,

4.        Personen, die sich für weniger als 72 Stunden zur Erledigung diplomatischer oder konsularischer

Aufgaben im Bundesgebiet aufhalten;

5.        Personen, die täglich oder für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar

beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums oder aus medizinischen

Gründen in das Bundesgebiet einreisen beziehungsweise sich in einem Risikogebiet nach

§ 2 Absatz 3 aufgehalten haben;

6.       Personen, die sich für weniger als 72 Stunden aus einem der folgenden Reisegründe im

Bundesgebiet aufhalten oder in einem Risikogebiet nach § 2 Absatz 3 aufgehalten haben:

ein geteiltes Sorgerecht oder ein Umgangsrecht, den Besuch des nicht unter gleichem Dach

wohnenden Lebensgefährten oder von Verwandten ersten und zweiten Grades, dringende

medizinische Behandlungen, Beistand oder Pflege schutz- beziehungsweise hilfebedürftiger

Personen, Betreuung von Kindern, Beerdigungen und Einäscherungen, die Teilnahme an

zivilen oder religiösen Hochzeiten.

Die Ausnahmefällen gelten nur, wenn keine Covid-19-Symptome vorliegen. Allerdings sind auch in diesen Ausnahmefällen der Aufenthalt bzw. die Einreise aus einem Risikogebiet dem örtlichen Gesundheitsamt zu melden – außer bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden (vgl. §2 (1a) der beigefügten Verordnung), dann besteht bei Symptom-Freiheit keine Meldepflicht. 

Übersicht der Förderprogramme für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Nordrhein-Westfalen

Die Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen möchte mit dem Folder „Gastgeber fördern“, Betroffenen einen Wegweiser an die Hand geben, mit dem sie das passende Förderprogramme finden. In unserem Downloadbereich finden Sie den Folder der IHK NRW.

Neues Förderprogramm: Zuschüsse für Digitalisierungsvorhaben

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Förderprogramm „Digital Jetzt“ aufgelegt. Heute wird die Antragsplattform frei geschaltet, über die Zuschüsse für Investitionen in die Digitalisierung der Produktions- und Geschäftsprozesse beantragt werden können. Anträge sind nur online möglich. Der Link zur Plattform lautet: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html.

Antragsberechtigt sind Unternehmen bis 499 Mitarbeiter.

Die Förderquoten liegen bei Anträgen bis zum 30. Juni 2021 bei

Ø  bis zu 50 % für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter,

Ø  bis zu 45 % für Unternehmen bis 250 Mitarbeiter,

Ø  bis zu 40 % für Unternehmen bis 499 Mitarbeiter.

Die Mindestfördersumme beträgt 17.000€ - der Förderhöchstbetrag 50.000€.

Förderfähig sind insbesondere Investitionen in Hard- und Software, die der internen und externen Vernetzung der Unternehmen dienen. Standardsoftware und reine Ersatz oder Routineinvestitionen sind jedoch nicht förderfähig.

Neben dem Modul „Investition in digitale Technologien“ können auch „Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“ (Qualifizierung zur Digitalen Transformation) mit mindestens 3.000€ gefördert werden.

Dem Antrag ist ein Digitalisierungsplan beizulegen. Dieser kann über das Antragsportal anhand eines Leitfadens erstellt werden.

 

Für Ausbildungsbetriebe: Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Der Bund hat für Ausbildungsbetriebe ein Förderprogramm aufgelegt, der sie darin unterstützt, ihre zukünftigen Fachkräfte auszubilden.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigen (hier gilt die Zahl der Mitarbeiter als Vollzeitäquivalente zum Stichtag 29.02.2020) die ausbilden, können Förderung aus dem Programm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.

Betragt werden können

·         eine Ausbildungsprämie (zur Erhaltung von Ausbildungsplätzen)

·         eine Ausbildungsprämie plus (wenn zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen werden)

·         Zuschuss zur Ausbildungsvergütung (Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden)

·         Übernahmeprämie (Übernahme bei Insolvenzen fördern)

Mehr Informationen zu Förderinhalten, Voraussetzungen, FAQs sowie Antragsformulare finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit.

Link: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

Die Beantragung erfolgt über die örtlich zuständige Agentur für Arbeit in Kleve.

 

 

Überbrückungshilfe für Unternehmen

Am 12. Juni wurden von der Bundesregierung folgende Eckpunkte für die Gewährung von Überbrückungshilfe beschlossen. Das Programm richtet sich insbesondere an die von den  Pandemie-Folgen am stärksten betroffenen Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungsbranche, Reisebranche, u.a.m.  

Das Antragsverfahren ist durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchzuführen.

Seit gestern können Sich nun die Steuerberater für eine Antragstellung auf der einheitlichen Online-Plattform registrieren: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/. Die Antragstellung soll dann ab dem 10. Juli möglich sein.

Eine Antragsberechtigung der Unternehmen wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April bis Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen ist. Gewährt werden Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten in den Monaten Juni-August 2020 für kleine und mittlere Unternehmen (bis max. 249 Beschäftigte) zwischen 40 und 80 Prozent – je nach Höhe des Umsatzeinbruchs in den Fördermonaten Juni bis August. Der Umsatzeinbruch in den Fördermonaten muss mindestens 40 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten betragen. Die maximalen Erstattunsbeträge liegen bei

-       bis zu 9.000€ für Unternehmen bis fünf Beschäftigte und

-       bis zu 15.000€ für Unternehmen bis 10 Beschäftige.

In begründeten Ausnahmefällen kann die Förderung höher ausfallen. Der Maximalbetrag liegt bei 150.000€.

Ein begründeter Ausnahmefall liegt vor, wenn die Überbrückungshilfe auf Basis der erstattungsfähigen Fixkosten mindestens doppelt so hoch ist wie der maximale Erstattungsbetrag von 9.000€ bzw. 15.000€.

Details zum Förderprogramm finden Sie sowohl auf der oben genannten Plattform wie auf der Online-Seite des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe

 

"Corona-Soforthilfeprogramm" vom Kreis Kleve

Der Kreis Kleve stellt sein"Corona -Soforthilfeprogramm" vor. Es richtet sich an alle Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern. Das Kreis-Programm greift, wenn die andere Hilfestellungen von Bund und Land zum Ausgleich der Corona-Folgen nicht ausreichen, eine existenzgefährdende Schieflage aufzufangen. Die Höhe der ergänzenden Zuschüsse beträgt maximal 7.500€.

Details entnehmen Sie bitte den beigefügten Richtlinien. Das Antragsformular finden Sie auf kreis-kleve.de. Rückfragen an den Kreis Kleve sind ausschließlich per Mail an corona-hilfe@kreis-kleve.de möglich.

 

Service

Logo Wirtschaft und TourismusMit Veranstaltungen, Messebeteiligungen, einem umfassenden Informationsangebot, etc. fördert die Wirtschaftsförderung den konstruktiven Austausch mit und zwischen den Unternehmen und leisten ihren Beitrag zu einer guten Vernetzung zwischen den Vertretern der örtlichen Wirtschaft untereinander, der Stadtverwaltung sowie zu Organisationen und Institutionen.

Virtuelles Unternehmerportal

Bild eines Mannes der auf einer Wand puzzelt

In dem virtuellen Unternehmerportal erhalten Sie auf einem Blick alle wichtigen Informationen zu den Dienstleistungender Stadt Kleve und der Wirtschaft & Tourismus Stadt Kleve GmbH.

 

 

 

Beratung

Frau mit HeadsetWir freuen uns, dass Sie sich für den Standort Kleve interessieren und laden Sie ein, mehr zu erfahren.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Kleve ist Partner und Anlaufstelle für alle Betriebe innerhalb des Stadtgebiets Kleve und für Unternehmen, die sich für unsere Stadt als Standort interessieren.  Wir beraten Sie in Standortfragen, unterstützen Sie bei der Neuansiedlung, Betriebserweiterung, Umsiedlung, bei der Suche nach Kooperationspartnern und in allen Fragen rund um den Standort Kleve. Übrigens: Unsere Dienstleistungen sind kostenlos.

Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen!

Wirtschaftsstandort

Lupe mit WeltkugelKleve ist mit seinen knapp 50.000 Einwohnern eine junge, lebendige und moderne Kreisstadt mit einem großen Einzugsbereich. Darüberhinaus ist Kleve eine traditionsreiche und geschichtsträchtige Kur- und Verwaltungsstadt. Das Wohnumfeld bietet durch ausgedehnte Wald- und Wasserflächen echte Lebensqualität. Details über die Infrasturktur und die "Zahlen, Daten, Fakten" belegen, dass die Kreisstadt Kleve Mittelzentrum am unteren Niederrhein ist,  mit einem Einzugsgebiet von mehr als 400.000 Einwohnern in der Grenzregion Deutschland – Niederlande.

Downloads

nach oben