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Häufig gestellte Fragen

Frage:

Teilen sich Fußgänger und Radfahrer die Europa-Radbahn auf einem Weg?

Antwort:

Die Europa-RadBahn wird als Radweg beschildert, um die Umsetzung einer sicheren und, wenn gewollt, schnellen Rad-Verbindung zu gewährleisten. Da wo Rad- und Fußweg parallel verlaufen, sind sie sichtbar getrennt und separat ausgeschildert.

Frage:

Die Europa-RadBahn ist unter dem Namen „e-RadBahn“ gestartet. Das legt nahe, dass die neue Trasse speziell für eBikes und Pedelecs gebaut wird. Wer darf die neue Europa-RadBahn nutzen?

Antwort:

Alle, die einen beschilderten Radweg nutzen dürfen, können auch auf der neuen Europa-RadBahn fahren. Es stimmt aber: Auf der modernen, gut ausgestatteten und breit ausgebauten Strecke kommen die Vorzüge der neuen E-Mobilität besonders gut zur Geltung.
Das gilt aber eben auch für alle Radtypen – gute Wege sollen den Umstieg aus Rad attraktiv machen! Die Europa-Radbahn setzt hier neue Maßstäbe. 

Die einzigen Beschränkungen für die Nutzung setzt übrigens die Straßenverkehrsordnung. Und die macht keinen Unterschied zwischen „normalen“ Rädern und Pedelecs. Wichtig ist, dass der Motor beim Pedelec den Fahrer nur unterstützt und das auch nur bis zu 25 Stundenkilometern.

Für S-Pedelecs und E-Bikes, bei denen die Unterstützung höher ist oder nicht mehr selbst in die Pedale getreten werden muss, gelten andere Regeln: Für sie gilt Helm- und Versicherungspflicht und sie gehören wie etwa Mofas nicht auf Radwege, also auch nicht auf die Europa-RadBahn.

Frage:

Wie ist der Belag der Europa-RadBahn?

Antwort:

Der Fahrbahnbelag weist  über den gesamten Verlauf eine hohe Fahrqualität auf – ein komfortabler und bei jedem Wetter tauglicher  Belag ist mittels ebenem Asphalt auf der Europa-RadBahn garantiert.

Frage:

Haben Räder, die auf der Europa-RadBahn fahren, Vorfahrt bei allen Querungen anderer Wege und Straßen?

Antwort:

Die Querung anderer Straßen soll möglichst bevorrechtigt sein! An den meisten Knoten hat die Radroute Vorrang vor den Nebenstraßen. An den Knotenpunkten mit Ampelanlagen werden die Radfahrer frühzeitig erkannt, um für die Radfahrer eine grüne Welle zu ermöglichen.  Im Fall von übergeordneten Straßen können die maximalen Grünzeiten des Radfahrers, der auf der Europa-RadBahn unterwegs ist, an die Grünzeiten des Autofahrers angepasst sein und es müssen kürzere Wartezeiten in Kauf genommen werden. Für Radfahrer und Autofahrer gilt das Rücksichtsnahmegebot!

Frage:

Ist die neue Trasse durchgehend beleuchtet?

Antwort:

Die Trasse ist an allen Knotenpunkten und innerorts im Stadtgebiet von Kleve zur sicheren Nutzung ausgeleuchtet. Auf freien Streckenabschnitten außerhalb der Bebauung wird aus Gründen des Artenschutzes  auf eine Beleuchtung verzichtet. Die Beleuchtung wird ohne Streulicht und mit fledermaus-freundlichen Leuchtmitteln ausgeführt.

Frage:

Wie schnell dürfen Radler auf der Trasse unterwegs sein?

Antwort:

Grundsätzlich gibt es da keine Beschränkung – gegenseitige Rücksichtnahme vorausgesetzt. Dennoch gilt auch auf Radwegen, dass nicht so schnell gefahren werden darf, wie möglich, sondern immer die Gegebenheiten die Geschwindigkeit mitbestimmen. Andere Fahrradfahrer auf dem Radweg dürfen nicht gefährdet werden. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass rechtzeitig auf gefährliche Situationen reagiert werden kann.

Auch auf der Europa-RadBahn gilt das Rechtsfahrgebot

Frage:

Was kostet die Europa-RadBahn und wer bezahlt das?

Antwort:

Für Planung und Bau der neuen Trasse sind rund 6,52 Millionen Euro veranschlagt.
Davon übernehmen der Bund (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr rund 4,3 Millionen. Das Land NRW steuert noch einmal 921.000 Euro bei. Den verbleibenden Eigenanteil von rund 1,3 Mio. Euro tragen die Kommunen Kleve und Kranenburg.

Frage:

Hat die Europa-RadBahn Auswirkungen auf den Betrieb der parallel verlaufenden Grenzland-Draisine?

Antwort:

Nein, die Grenzland-Draisine kann weiter uneingeschränkt ihren Dienst versehen. Sie hat sich im Laufe der Zeit zu einen attraktiven Angebot nicht nur für Touristen entwickelt. Die Planungen sind deshalb immer davon ausgegangen, den Betrieb der Grenzland-Draisine nicht zu beeinträchtigen.

Frage:

Bedeutet der Bau der Europa-Radbahn das Ende der Überlegungen für eine Schienenverbindung zwischen Kleve und Nimwegen?

Antwort:

Bestimmt nicht! Wie auch immer eine mögliche Schienenverbindung nach Nimwegen aussehen könnte, die Planungen der Europa-RadBahn stehen dem nicht im Wege – ein paralleler Verlauf eines Schienenverkehrs ist auch nach dem Bau der Europa-RadBahn möglich.

Frage:

Ist die Europa-RadBahn vergleichbar mit einem Rad-Schnellweg wie dem geplanten RS 1  durch das Ruhrgebiet?

Antwort:

Die Europa-RadBahn will sich nicht mit dem RS1 oder anderen Radschnellwegen messen – muss sie auch nicht. Der RS1 muss, wenn er einmal fertig ist, quer durch den Ballungsraum Ruhrgebiet viel höhere Zahlen an Radlern aufnehmen. Das wäre für unsere Region überdimensioniert.

Die Europa-Rad-Bahn versteht sich als attraktives Strecken-Angebot für den Umstieg auf das Rad zwischen Kleve, Kranenburg und unseren Nachbarn in den Niederlanden – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Frage:

Wird die Europa-RadBahn in den Niederlanden fortgeführt?

Antwort:

Die Europa-RadBahn mündet letztlich in ein gut ausgebautes Radwegenetz auf niederländischer Seite. In längeren Abschnitten ist auch eine direkte Fortsetzung vorhanden, andere Streckenabschnitte sind in Planung. Am Ende soll dann eine durchgehende Strecke die beiden Zentren Kleve und Nimwegen verbinden. Bis es soweit ist, bieten sich bereits gute Radwege nach Nimwegen an.

Das gilt auch für die deutsche Seite: Die Europa-Radbahn ist Teil eines gut ausgebauten Radwegenetzes in Kleve und Kranenburg.  

Frage:

Wann wird die Europa-RadBahn fertig sein?

Antwort:

Die Europa-RadBahn soll im Sommer 2019 fertiggestellt sein.

Ansprechpartner

Name Kontakt
van Koeverden, Pascale
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 322
E-Mail: Pascale.van.Koeverden@Kleve.de

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