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Stadtwappen\Logo

Stadtwappen / Logo

Auf dem Briefpapier der Stadt Kleve wird im Kopf das Wappenschild geführt. Das Logo erscheint als einheitliche Imagewerbung Kleves im unteren Bereich des Kopfbogens und wird bei allen Veröffentlichungen in Verbindung mit der Stadt geführt.

Stadtwappen

Wie kommt die Stadt Kleve zu ihrem Wappen?

In Rot ein silberner Herzschild, begleitet von drei (2:1) goldenen Kleeblättern.

Wappen der Stadt KleveGeschichte des Wappens:

Die Stadt Kleve, die Gemeinden Materborn, Donsbrüggen, Keeken, Rindern, Wardhausen, Bimmen, Düffelward sowie Brienen, Griethausen, Kellen, Salmorth, Warbeyen und Reichswalde bilden die neue Stadt Kleve. (11. März 1969)
Das Wappen verbindet die redenden (Klever) Kleeblätter für Kleve mit dem alten landesherrlichen Zeichen der Grafen. Vorläufer sind schon mittelalterliche Siegel. Seit 1614 ist die heutige Tingierung bekannt.

Herleitung des Namens Cleve; Stadt- und Scheffensiegel.
Die Benennungen, worunter uns der Ort und die Grafschaft Cleve in den angezogenen Urkunden begegnet sind und in späteren vorkommen, sind der Zeitfolge nach:Cleve 1093, Clive 1117, Clyve 1188,Clieve 1227, Clyff 1458, Clef 1553, in noch späteren Urkunden Cleff und Cleef.
Daneben findet sich der Name latinisiert in de Clevia 1141, comes de Clivo 1166, in Clivo 1198, in Clyvo 1260, de Cleva 1266, auch de Cleyvia – und in den Adjektiven clevensis, clyvensis und clivensis.
Professor Dederich hält die Form Clive für die ursprüngliche, Cleve für eine Abschwächung derselben, Clyve und Clieve für gedehntere Formen zwischen beiden.
Herzuleiten ist mit ihm der Name von klieven, das nach Kilian = findere, secare, findi, rimas agere = spalten, zerklüften; daher klievigh spaltig und Klif, Cliffe, Kleppe, Klippe = petra, spelunca = Fels, Schlucht. Nach Schwenck, Weigand und Andere ist klieben = spalten; angelsächsisch cleafan, cliofan, clifan; niedersächsisch klöben, wofür hierorts dem Volke der Ausdruck klowen geläufig ist.
In einem Scheffenbrief vom Jahre 1529 wird z.B. die Lage eines Gartens angegeben m.d.W. “mytten eynen Ende op die weverstrait mytten andern eynde aen eynen kleff.” Auch bezeichnet “Kleff” noch jetzt am Niederrhein einen Abhang, eine Abschrägung; so spricht man z.B. von einem Grabenkleff.

Die Benennung der Stadt ist also von der Beschaffenheit des Terrains, von den Abhängen und Schluchten, worauf sie erbaut ist, entlehnt worden.

Als Stadtzeichen wählte Cleve das Kleeblatt mit offenkundiger Anspielung auf seinen Namen; denn Klee heisst in dem niederdeutschen Dialekt Klever, was seinerseits als ein in drei Teile gespaltenes Blatt ohne Zweifel von einer Nebenform des Wortes klieben her stammt oder doch damit wurzelverwandt ist. Denselben Bestimmungsgrund für die Wahl der Siegel treffen wir dermalen bei vielen Privaten und Städten.
Es sei nur an die van Hurne mit ihren drei Waldhörnern, an die van Bellinghaven mit ihren drei Bellen, an die van Ossenbroick mit ihrem Ochsenkopf (resp. drei), an die van Wisschel mit ihren zwei Flügeln, an die beiden Richter der Grafen zu Cleve van Elswick und Ezel mit dem Aal und dem Esel, an Emmerich mit seinem Eimer (Emmer), an Wesel mit seinen drei Wieseln, an Orsay (horsau) mit seinem Pferdekopf, an Kervenheim mit seinen drei Körben (ursprl. einen), an Appeldorn mit seinem Apfelbaum, an Sonsbeck mit seiner Sonne und dem Bach im Siegelschilde erinnert.

Stadtwappen mit RitterUrsprünglich führte die Stadt nur ein einziges Kleeblatt in ihrem Schilde, zwischen dessen drei Blättern die Buchstaben C.L.E.V.A. verteilt sind. Dieses älteste Stadtsiegel ist uns in zwei Abdrücken an Urkunden aus dem Jahre 1341 erhalten, wo es als Contresiegel dem ältesten Scheffensiegel eingedrückt ist.
Der noch vorhandene silberne Originalstempel des Stadtzeichens aus dem 15. Jahrhundert weist bereits drei Kleeblättchen auf mit der Legende: dit is dat teiken d.(er) Stat. va.(van) Cleve.
Das der Zeit nach folgende Stadtsiegel ist zahlreichen Scheffensiegeln des 16. Jahrhunderts als Contresiegel eingedrückt. Es hat zwischen den drei Blättchen einen kleinen Inschild und die Jahreszahl 1529.

Das Stadtsiegel aus dem 17. Jahrhundert ist allgemein bekannt. Der Schild wird hier von einem gepanzerten Ritter, in welchem wir den Schwanenritter zu erkennen haben, an Schnüren gehalten. In der Fürstenkrone, welche er auf dem Helme trägt, macht sich derSchwan breit, von dessen Hals das Stadtzeichen in Miniatur herab hängt. Die Legende lautet: Sigil, civitatis Clivensis.
Der Überlieferung zufolge ist der Grund des städtischen Siegels rot, die Blätter silbern.

Das älteste Scheffensiegel der Stadt = Stadtsiegel, wohl noch dem 13. Jahrhundert angehörend, zeigt als Kennzeichen der Stadt (oppidum) eine zinnenbekrönte, von zwei Rundtürmen mit flacher Bedachung flankierte, auf den Kanten abgerundete Stadtmauer mit der Legende: Sigilum hopidi Clevensis. Oberhalb ihre Tores zwischen den beiden Bollwerken präsentiert sich der Wappenschild der Grafen von Cleve mit kleinerem Inschild, in dessen Centrum acht Lilienstengel, welche gleichmässig über den Schild verteilt sind, zusammen laufen und hier von einem Ringe umfasst werden.

Das zweite in vielen Wachsabdrücken erhaltene Scheffensiegel aus dem 14. Jahrhunderte mit der Legende: S. Scabinorum oppidi Clevensis führt eine Ringmauer mit Zinnenkamm und ein geschlossenes, von einem mächtigen Turm überragtes Tor, das von zwei gleichen Türmen in perspektivischer Verkürzung flankiert wird.
Das dritte Scheffensiegel aus dem 15. Jahrhundert ist dem vorigen gleich: nur sind die Türme mit fensterartigen Öffnungen und die Mauer mit Schiessscharten versehen. Zu der Legende: Sigillum scabinorum oppidi Clevensis sind hier gothische Minuskeln verwandt, während die der ältern in Majuskeln geschnitten ist.
Der silberne Originalstempel dieses letzten Siegels, jedoch in Miniatur, mit der Legende: Sigil. parv. scabinatus Clivensis, ist noch vorhanden.

Ausser diesen grösseren Scheffensiegeln, welche den offenen Briefen und Urkunden angehängt und einzeln auch aufgedrückt wurden, besass die Stadt ein Geheimsiegel (sigillum secretum, auch s.secreti), das für Briefe von confidentieller und privater Natur gebraucht, mitunter jedoch auch neben dem gewöhnlichen Scheffensiegel befestigt wurde und zwar als Zeichen besonderer Zuneigung. Dieses Sekretsiegel führt eine perpektivisch gezeichnete Ringmauer vor, in deren Mitte zwischen zwei über Eck gestellten Türmen ein grossen Tor sich befindet, worüber das gräfliche Wappen schwebt. Die Legende: Secret.opidi.Clevensis.

Rechtlicher Hinweis:

Die Verwendung des Stadtwappen der Stadt Kleve ist ausschließlich nach vorheriger Genehmigung durch die Stadt Kleve zulässig.

Das Recht der Wappenführung ist ebenso wie das Namensrecht der Gemeinde gesetzlich geschützt (§ 12 BGB). Da das Stadtwappen ein Hoheitszeichen ist, genießt es auch den Schutz des § 27 des Warenzeichengesetzes.

Eine Genehmigung zur Verwendung des Stadtwappen wird Privatpersonen oder Gewerbetreibenden jedoch nur erteilt, wenn die Verwendung im Interesse der Stadt liegt und hierdurch im privaten Wettbewerb dem öffentlichen Ansehen der Stadt kein Schaden zugeführt wird.

 

Logo

Die Entstehung des KLE-Logo in Wort und Bild

Dass dies kein Buch mit sieben Siegeln sein muss, können sie anhand der nachfolgenden Beschreibung leicht feststellen.

Landkartenausschnitt

 

Die Entstehung des Logos beginnt mit einem Kartenausschnitt.

Durch die vereinfachte Darstellung ergibt sich eine güne Karte, an deren oberen rechten Rand der Rhein in blauer Farbe und im unteren linken Quadrat die Stadt Kleve durch einen roten Punkt liegt.

 

Vereinfachte  Darstellung des Kartenausschnittes, welcher dem Kleve-Logo zugrunde gelegt  wurde.

 

Durch die grobe Vergrößerung erhalten wir die vereinfachten Formen für die Stadt, welche als roter Punkt dargestellt wird; für das Land, welches als grünes Quadrat dargestellt wird; und für den Fluss, welcher als blaues Quadrat dargestellt wird.

 

Drei Elemente des Kleve-LogoStadt, Land, Fluss

 

Zusammensetzung der  Elemente zur Grundlage des Kleve-Logo

 

Die kartografische Zuordnung der einzelnen Formen ergibt den Grundstock des Logos: "Die Stadt im Land am Fluss"

 

 

Grundlage des Kleve-Logo bestehend aus den  Elementen Stadt, Land, Fluss mit den Buchstaben K L E

 

Als Kürzel für die Stadt Kleve könnten die Buchstaben K L E dienen, welche auch in dem Kfz-Kennzeichen vorgegeben sind.   

 

 

Roter Punkt mit der Silhouette der Schwanenburg 

 

Als Identität fehlt noch ein Symbol. Hierzu könnte der Umriss des Turmes der Schwanenburg dienen.   

 

 

Logo der Stadt Kleve

 

Das "KLE-Logo" mit der Kennzeichnung der Stadt Kleve.

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

Name Kontakt
Monien, Stephan
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 555
E-Mail: Stephan.Monien@Kleve.de

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