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Realschulen

Allgemeine Gesichtpunkte

  • Die Realschule ist eine Angebotsschule.
  • Die Fremdsprache Englisch ist während der gesamten Ausbildungszeit Pflichtfach, zusätzlich werden Niederländisch und Französisch als Wahlsprachen ab Klasse 6 angeboten.
  • Neue Richtlinien und Lehrpläne in der Realschule berücksichtigen den erziehenden Unterricht. Das Lehren und Lernen erfolgt gegenwarts- und zukunftsorientiert, wissenschaftsorientiert, erfahrungs- und handlungsorientiert. Die Inhalte werden durch fächerübergreifenden Unterricht vernetzt. Die Unterrichtsinhalte sind auf sechs Jahre (Klasse 5 - 10) angelegt. Der Ausbildungsgang endet nach den Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik mit dem mittleren Schulabschluss.
  • Der Unterricht ab Klasse 6 der Realschule ist durch eine Neigungsdifferenzierung gekennzeichnet. In den Differenzierungsbereichen werden einzelne Fächer im Kursverband unterrichtet.
  • Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erziehung zur Berufswahlfähigkeit. Sie beginnt mit Betriebsbesichtigungen in der Klasse 6, setzt sich mit Betriebserkundungen in Klasse 8 fort und mündet in der Klasse 9 in ein dreiwöchiges Betriebspraktikum. Das benachbarte Ausland wird in das Programm eingeschlossen. Beratungen durch das Arbeitsamt und Einsatz entsprechender Materialien ergänzen die Arbeit in der Schule.
  • Zahlreiche Projekte erweitern und vertiefen den Unterricht.
Blick auf die Ganztagsrealschule Hoffmannallee Erprobungsstufe 5 bis 6

Die Schüler besuchen zuerst die Klassen 5 und 6, die Erprobungsstufe. Auf dem Stundenplan stehen neben Religion, Deutsch, Englisch und Mathematik die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie und Physik, alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Erdkunde, Politik, Geschichte sowie Sport und im musischen Bereich Musik und Kunst.

Niederländisch oder Französisch wählen die Schüler als zweite Fremdsprache in Klasse 6 für die Dauer von mindestens einem Jahr.

Die Erprobungsstufe bildet eine pädagogische Einheit, deshalb gibt es keine Versetzung von der 5. in die 6. Klasse. In diesen zwei Jahren wird in regelmäßigen Klassenkonferenzen die Entwicklung der Kinder beobachtet. Übergangsschwierigkeiten von der Grundschule zur Realschule sollen durch gezielte Fördermaßnahmen im Rahmen der Binnendifferenzierung, durch Ergänzungsunterricht und durch Förderunterricht ausgeglichen werden. Individuelle Mängel werden aufgearbeitet und die Schüler in die Lage versetzt, erfolgreich in der Klasse mitzuarbeiten. Am Ende der Erprobungsstufe wird mit der Versetzung in die Klasse 7 die Realschulfähigkeit des Kindes festgestellt oder der Wechsel in die Klasse 7 des Gymnasiums bzw. der Hauptschule bestimmt.

Jahrgangsstufe 7 - 10

In der Jahrgangsstufe 7 wird der naturwissenschaftliche Bereich um das Fach Chemie erweitert. Ab der Klasse 7 wählen die Schüler einen Kurs, der ihren Neigungen entspricht. Hier müssen sie sich für ein weiteres Hauptfach entscheiden. Das kann aus dem fremdsprachlichen Bereich Französisch oder Niederländisch, aus dem naturwissenschaftlichen Bereich Biologie bzw. Physik/Technik/Informatik oder aus dem sozialwissenschaftlichen Bereich Sozialwissenschaften sein.

In den Klassen 8 - 10 setzt sich die Neigungsdifferenzierung fort. Ab der Klasse 9 müssen die Schüler ein weiteres 2-stündiges Fach wählen. Der Unterricht in diesem Wahlpflichtfach geht zum Teil bis in den Nachmittag hinein. Alle Schüler erhalten im Schnitt 30 Stunden Unterricht pro Woche.

Blick auf die Karl Kisters RealschuleAbschlüsse

Nach erfolgreichem Besuch der Realschule erhalten die Schüler den Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife oder Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk.

Der Qualifikationsvermerk berechtigt zum Besuch der Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe. Er wird erteilt, wenn die Leistungen in Deutsch, Englisch und Mathematik den Anforderungen entsprechen. Daneben erteilt die Realschule einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschluss nach Klasse 9 und einen dem Sekundarabschluss I (Hauptschulabschluss nach Klasse 10) gleichwertigen Abschluss.

Die Fachoberschulreife berechtigt zum

  • Eintritt in einen qualifizierten Lehrberuf, der in Verbindung mit fachspezifischer Fortbildung beruflichen Aufstieg ermöglicht
  • Eintritt in die mittlere Beamtenlaufbahn, sowie in verantwortliche erzieherische und soziale Aufgaben
  • Besuch der Berufsfachschulen und Höheren Berufsfachschulen am Berufskolleg
  • Besuch der Klasse 11 der Sekundarstufe II bei Erteilung des Qualifikationsvermerks
  • Besuch eines Kollegs oder Abendgymnasiums in Verbindung mit dem Lehrabschlusszeugnis

Die Klever Realschulen

Die Stadt Kleve ist Schulträger folgender zwei Realschulen:

Ansprechpartner

Name Kontakt
Wier, Annette
Landwehr 4 - 6
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 275
E-Mail: Annette.Wier@Kleve.de

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