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Konzeption Familienzentrum Morgenstern

Ein Hand setzt bunte Bauklötze aufeinanderVorwort

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

sicherlich ist der erste Kindergartentag Ihres Kindes auch für Sie ein besonderer und bedeutsamer Tag. Wenn dieser Tag vielleicht auch ersehnt wird, spielen doch unterschiedliche Meinungen, Eindrücke und Gefühle, wie zum Beispiel Trennungsängste eine große Rolle. Das Loslassen des Kindes in eine noch fremde und unbekannte Umgebung birgt Unsicherheit, Ängste und viele Fragen.

  • Wie geht man auf mein Kind ein?
  • Wird man auf seine Bedürfnisse Rücksicht nehmen?
  • Wird man mir mein Kind entfremden?
  • Wird sich mein Kind verändern?

All diese Gefühle und Ängste können wir gut verstehen!

Wir wollen Ihnen helfen diese zum Teil vorab zu klären und abzubauen, indem wir Ihnen unter anderem mit Hilfe dieses pädagogischen Konzepts Einblick in die Arbeit dem Familienzentrum  „Morgenstern“ geben.

Für uns ist es jedoch wichtig, dass Sie das Konzept nicht als endgültig festgeschriebenes „Dogma“ empfinden, sondern als Leitfaden unserer lebendigen pädagogischen Arbeit, als Hilfsmittel für die Transparenz unserer Arbeit nach außen.

Unsere Arbeit findet nicht hinter verschlossenen Türen statt!

Daher möchten wir Sie einladen, sich mit Hilfe des Konzepts einen Einblick über unsere Grundlagen, Zielsetzungen, Regeln, pädagogischen Ansätze und Arbeitsweise, der Elternarbeit usw. zu verschaffen, um anschließend den gewonnen Eindruck durch einen Besuch in der Kita Morgenstern zu untermauern und zu vervollständigen.

Darüber hinaus stehen unsere Türen für alle interessierte Mitbürger und Mitbürgerinnen, Kollegen und Kolleginnen, Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen, sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anderer Einrichtungen offen, die auf Grund des Konzepts unsere Einrichtung näher kennen lernen wollen.

Die wichtigesten Informationen haben wir auch in einem Flyer für Sie zusammengefasst.

Leitsatz – Pädagogischer Ansatz

„Die Kinder sind Mittelpunkt unserer lebendigen pädagogischen Arbeit“

Dieser Leitsatz bedeutet für uns, in ständiger Auseinandersetzung zu stehen, mit dem Ziel einer kindgerechten, lebendigen Pädagogik. Denn Leben ist Entwicklung und Entwicklung bedeutet ständige Auseinandersetzung mit sich und seiner Umwelt. Das schließt ein, dass wir Erwachsene uns ebenso wie die Kinder immer in einem Entwicklungsprozess befinden.

Das Recht des Kindes

Das Kind hat ein Recht es selbst zu sein, und von Erwachsenen ernst genommen zu werden.

Damit steht für uns ErzieherInnen der Kita Morgenstern das Kind als Individuum im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit, egal aus welcher Familie es stammt und welche Vergangenheit es mitbringt.

Wir schätzen und achten jedes Kind als Persönlichkeit und bieten ihm oder ihr den nötigen Raum sich selbst zu entfalten.

Die vielfältigen neuen sozialen Kontakte, die das Kind neben dem Elternhaus in der Kita im ständigen Umgang mit vielen anderen Kindern erfährt, prägen und unterstützen es in seiner Entwicklung.

Auf kindgerechte Weise lernen die Kinder Ängste, einseitige Sichtweisen, Vorurteile und Unverständnis gegenüber den „Anderen“ Mitmenschen abzubauen.

Wir zeigen den Kindern Wege, wie wir Brücken zwischen schwachen und dominanten, gesunden und „kranken“ Mitmenschen bauen,  sowie zwischen den Kindern und Familien aller Nationen und sozialen Schichten, die unsere Einrichtung besuchen.

„Du hast das Recht, genauso geachtet zu werden, wie ein Erwachsener.
Du hast das Recht, so zu sein, wie du bist.
Du musst dich nicht verstellen und so sein wie die Erwachsenen es wollen.
Du hast Recht auf den heutigen Tag, jeder Tag deines Lebens gehört dir, keinem sonst.
Du, Kind, wirst nicht erst Mensch,  du bist Mensch.“

Janusz Korczak

Das Selbstbild der Erziehers

Das Selbstbild des Erziehers/der Erzieherin wird nicht durch das starre Bild einer Erzieherpersönlichkeit geprägt, die als „Macherin“ auftritt, sondern offen ist, für neue Wege des miteinander Lebens, offen für neue Ansätze, offen für die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder, offen für Anliegen der Familien und Erziehungsberechtigten, offen für eine lebendige, reflektierte pädagogische Arbeit.

„Mit Kopf, Herz und Hand“

Grundlage des ganzheitlichen Lernens, ist das Leben und Lernen mit allen Sinnen!
Wir verstehen uns unter anderem als Bildungseinrichtung, in der wir nicht eine reine Wissensvermittlung, sondern das kindgerechte Lernen als ganzheitlichen Vorgang sehen.

Wir geben den Kindern den nötigen Raum, Materialien und abwechslungsreiche, aufeinander aufbauende Angebote, damit es mit Körper, Seele und Geist wahrnehmen, erleben, erfahren, erkennen und begreifen kann.

Bildung statt Aufbewahrung

Wir sehen uns als Bildungseinrichtung, die neben der Betreuung den Kindern vielfältige, individuelle Grundlagen zur Förderung und Bildung ihrer Persönlichkeit gibt.

Das Spiel und das situationsbezogene Arbeiten stellen aufgrund ganzheitlicher Erfahrungen für die Kinder die geeignete Lernform dar. Nicht durch Trainingsmappen oder mathematische Frühförderung wird eine kindgerechte, zielgerichtete Förderung der Vorschulkinder erreicht. Vielmehr werden im Spiel Fähigkeiten entwickelt, die das Kind zur Bewältigung aktueller und künftiger Lebenssituationen benötigt.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Basis für eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist im Gesetz für Tageseinrichtungen (GTK) zugrunde gelegt und untermauert unser Ziel der Familienergänzung/Unterstützung.  

Für eine, intensive und ausgewogene Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus und dem Kindergarten ist die Transparenz eine Grundvoraussetzung.
Durch „Tür,- und Angelgespräche“, Informationsbriefe, Fragebögen, Elternabende und Elternaktionen findet ein regelmäßiger Austausch statt.
Ferner bieten wir Ihnen auf Wunsch Gesprächstermine an. Diese haben den Vorteil, dass sich die Erzieher und Erzieherinnen Ihres Kindes intensiv auf das Gespräch vorbereiten und die geführten Beobachtungsbögen und Unterlagen zu Ihrem Kind mit in das persönliche Gespräch einfließen lassen kann.
An dieser Stelle möchten wir nochmals betonen, dass wir unsere Arbeit vertraulich behandeln und als ein respektvolles Miteinander sehen.
Bereits vor der Eingliederung in den Kindergarten haben Sie mit Ihrem Kind die Möglichkeit sich über die Einrichtung zu informieren. Und nach Terminabsprache sich die Kita Morgenstern in Ruhe anzusehen, Fragen zu stellen um eventuelle Unsicherheiten „auszuräumen“.
Eine Informationsbroschüre dient als „kleiner Wegweiser“ über unsere pädagogische Arbeit.
Haben Sie und Ihr Kind sich für unsere Einrichtung entschieden, helfen wir Ihnen gerne bei den Formalitäten des Aufnahmeverfahrens und besuchen Sie persönlichen nachdem Sie die Aufnahmezusage über das Jugendamt der Stadt Kleve erhalten haben. Bei dem Besuch überreichen wir Ihrem Kind eine Einladung zu den „Schnuppertagen“ und zum ersten Kita-Tag und für Sie den Termin für einen Elterninformationsabend.

Formen der Elternmitarbeit

Elterninformationsabend

Zu Beginn des neuen Kindergartenjahres findet ein Elterninformationsabend statt, wo Sie zunächst das päd. Personal und alle anderen Eltern kennen lernen. Auf Gruppenebene erwarten Sie im Anschluss Informationen zur Einrichtung, zum Ablauf eines Kita –Tages und zu unserer pädagogischen Arbeit. Wichtig sind  uns aber auch Ihre Fragen, Wünsche und Vorstellungen bezüglich der zukünftigen gemeinsamen Zeit in der Kita Morgenstern.

Elternabend/ Elternaktionen

Neben den Elternabenden, zu pädagogischen Themen, bieten wir auch Bastel,- und Werkkreise, Treffen der Eltern und Erzieher bzw. Erzieherinnen auf Gruppenebene, um das Kennen lernen und die Zusammenarbeit untereinander zu stärken.

Eltern-Kind Aktionen

Die gemeinsamen Aktionen finden immer wieder eine besondere Beliebtheit bei allen Beteiligten.

So können sich bestimmt noch viele an die gemeinsame Gartenaufbau,- und Pflanzaktion erinnern, an das Drachen basteln und Steigen lassen der Väter und Kinder, sowie die diversen Waldaktionen mit Väter und Kindern.

Elternvollversammlung

Die Erziehungsberechtigten der Einrichtung besuchenden Kinder bilden die Elternvollversammlung.

Die Elternvollversammlung wird mindestens einmal im Jahr einberufen. In der ersten Veranstaltung steht das Kennen lernen der Eltern und der Mitarbeiter im Vordergrund. Außerdem  wählen Sie an diesem Abend zwei Elternvertreter auf Gruppenebene, die gemeinsam den Elternrat bilden.

Elternrat

Der Elternrat setzt sich aus zwei Vertretern oder Vertreterinnen pro Gruppe zusammen und tagt mindestens dreimal jährlich.

Der Elternrat setzt sich zum Wohle der Kinder für eine gute und intensive Zusammenarbeit zwischen den Erziehungsberechtigten, dem Träger der Einrichtung und den in der Einrichtung pädagogisch tätigen Kräften ein und bemüht sich das Interesse der Erziehungsberechtigten für die Einrichtung zu beleben.

Auch engagiert sich der Elternrat bei der Vorbereitung und Durchführung von gemeinsamen Festen und bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Förderverein

Neben der herkömmlichen Elternmitarbeit, haben sich einige Eltern ganz besonders für die Kita Morgenstern stark gemacht und einen Förderverein gegründet. Mit nur einem minimalen Beitrag von nur einem Euro im Monat, kann jeder Mitglied werden und die Kita unterstützen. Dabei geht es nicht darum, der Kita zusätzlich Geld zukommen zulassen, sondern mit den Spenden Anschaffungen zu tätigen, die die pädagogische Arbeit sinnvoll untermauert.

Rat der Tageseinrichtung

Der Rat der Tageseinrichtung setzt sich aus den Vertretern vom Träger, vom Elterrat und von den pädagogischen Kräften zusammen.

Der Rat der Tageseinrichtung hat die Aufgabe, Grundsätze für Erziehungs- und Bildungsarbeit zu beraten; sich um die erforderliche räumliche, sachliche und personelle Ausstattung zu kümmern. Ferner obliegt es dem Gremium die Kriterien für die Aufnahme in die Kindertagesstätte zu vereinbaren.

Anliegen und Anträge von allen Mitgliedern (Eltern, Träger und pädagogischen Kräften) werden in diesen Sitzungen abgewägt und entschieden.

Weiterhin wird die Zusammenarbeit zwischen dem Träger und der Einrichtung durch die Kindertagesstättenleitung sichergestellt.

 

Bildungsschwerpunkte des Familienzentrum Morgenstern

  1. Spielen
  2. Bewegung
  3. Soziales Lernen
  4. Sprache
  5. Medien
  6. Kreativität
  7. Vorschule - Weltenentdecker
  8. Bildungsansatz - "Dokumentation"
  9. Sexualität
  10. Natur und Umwelt

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann klicken Sie hier, um mehr Informationen über die einzelnen Bildungsschwerpunkte zu erhalten.

 

AnschriftLeitungTelefonEmail
Rolandstraße 33,
47533 Kleve
Renate Heeks0 28 21 /
1 22 34
fz.morgenstern@kleve.de

 

Öffnungszeiten:

Allgemeine Betreuungszeiten:

montags bis freitags:
07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 

Öffnungszeiten je nach Buchung im Alter von 2 - 6 Jahren:
WochenstundenÖffnungszeitenBemerkungen
25 Wochenstunden07:00 Uhr bis 13:00 Uhrmaximal 5 Stunden pro Tag
35 Wochenstunden07:00 Uhr bis 14:00 UhrBlock mit Mittagessen
35 Wochenstunden07:30 Uhr bis 12:30 Uhr und 14:00 Uhr bis 16:00 UhrVormittag und Nachmittag
45 Wochenstunden07:00 Uhr bis 17:00 Uhrmaximal 9 Stunden pro Tag

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