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Integriertes Handlungskonzept

Logo Integriertes HandlungskonzeptDas Integrierte Handlungskonzept – Eine Förderung für die Innenstadt

Die Stadt Kleve wurde in 2014 mit ihrem Integrierten Handlungskonzept (IHK), in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Dadurch können bis 2018 verschiedene – im integrierten Handlungskonzept beantragte - Maßnahmen im Innenstadtbereich mit Unterstützung des Landes NRW umgesetzt werden. Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Informationen. Alle Informationen zum IHK und den laufenden Maßnahmen finden sie unter www.innenstadt-kleve.de

Seit der Aufnahme in das Förderprogramm konnten folgende Maßnahmen angestoßen bzw. umgesetzt werden:

  • Projektmanagement: Das Büro SSR (Schulten Stadt- und Raumentwicklung) aus Dortmund wurde mit dem Projektmanagement beauftragt. Das bedeutet, das Büro begleitet und organisiert über den gesamten Förderzeitraum das Projekt und dient als zentraler Ansprechpartner.
  • Citymanagement: Das Citymanagement übernehmen Anke Haun und Nina Hangebruch vom Dortmunder Büro Stadt + Handel. Sie sind Ansprechpartner für alle Interessierten in Sachen IHK. Das Citymanagement ist unter der Telefonnummer 02821 - 711 56 56 oder per E-mail unter citymanagement@kleve.de erreichbar sowie montags von 14 -18 Uhr und freitags von 10 - 14 Uhr vor Ort in den Räumen von Kleve Marketing, Opschlag 11 - 13 anzutreffen.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Um über das IHK mit allen seinen Maßnahmen, Veranstaltungen etc. in ausreichendem Maße der Öffentlichkeit berichten zu können und um eine weitgehende Einbziehung aller Interessierten zu ermögichen wurde die Firma Mediamixx mit der Öffentlichkeitsarbeit zum Integrierten Handungskozept beauftragt. Mediamixx wird über die gesamt Laufzeit in möglichst vielen Medien über das IHK berichten und zudem in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen organisieren, um die Öffentlichkeit intensiv in die Umsetzung der Maßnahmen einzubeziehen.

Insbesondere zu Beginn des IHKs müssen einige konzeptionelle Arbeiten getätigt werden, um dann bei konkreten baulichen Maßnahmen auf den Ergebnissen der Konzepte aufzubauen. Zwei Konzepte wurden bereits erstellt:

- Konzept Barrierefreie Innenstadt: Das Büro Planersocietät hat unter Einbezug der Öffentlichkeit ein Konzept zur barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Raums erstellt, welches durch den Rat der Stadt Kleve als städtebauliches Entwicklungskonzept beschlossen wurde. Nun werden allmähilich die in dem Konzept entwickelten Maßnahmen umgesetzt.

- Platzkonzept: Das Büro Scheuvens und Wachten hat ein Platzkonzept für den Innenstadtbereich erstellt. Dabei wurden die bereits vorhandenen Plätze auf Funktion und Gestaltung analysiert, ein zusammenhängendes Gesamtkonzept für alle Plätze erstellt und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern beispielhafte Gestaltungen für ausgewählte Plätze entwickelt. Nun werden allmählich verschiedene Plätze umgestaltet. Im Fokus stehen hier zunächst der Bahnhofsvorplatz, das Umfeld des neuen Rathauses sowie das Umfeld der Stadthalle. Doch auch der ehemalige Skaterplatz an der Backermatt und der Marktplatz Linde sollen im Zuge der Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes eine Neugestaltung erfahren.

Zwei Konzepte befinden sich aktuell in der Abstimmung und sollem im ersten Halbjahr 2017 abgeschlossen werden:

- Besucherleitsystem: In Ergänzung zum Parkleitsystem soll Kleve nun auch für Besucher, die sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortbewegen eine verbesserte Orientierungsmöglichkeit bieten. Dazu wird aktuell durch das Büro VIA aus Köln ein Besucherleitsystem entwickelt. Ziel ist es von den wesentlichen Eingängen der Stadt Kleve wie z.B. Parkplätze und der Bahnhof, die für Besucher wichtigen Sehenswürdigkeiten und Einrichtungen verständlich auszuschildern. Die Konzepterstellung soll im Frühjahr 2017 abgeschlossen werden.  

- Junge Mitte Kleve: Die Innenstadt bietet augenscheinlich nur wenig Anreize für Kinder und Jugendliche. Das Büro REFLEX in Zusammanarbeit mit dem Verein JAS (Jugen Architektur und Stadt) aus Essen erstellt daher zur Zeit einen Masterplan kinder- und jugendfreundliche Innenstadt. Dazu haben die Mitarbeiter des Büros als ersten Schritt Kinder und Jugendliche sowie Eltern um Mithilfe gebeten und ein Umfrafge bzw. Werkstätten durchgeführt. Die Ergebnisse der Werkstätten mit Kindern und Jugendlichen können zur Zeit im Schaufenster des Kaufhofs angesehen werden. Weitere Veranstaltungen werden folgen, über die die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert wird. Auch dieses Konzept soll bis zum Frühjahr 2017 erarbeitet werden.

Das IHK bietet auch die Möglichkeit sich aktiv an der Gestaltung der Innnstadt zu beteiligen. Dazu werden folgende Möglichkeiten angeboten:

- Modernisierungsberatung: Viele Gebäude im Bereich der Klever Innenstadt sind sowohl optisch als auch technisch ncht mehr auf dem aktuellen Stand. Die Stadt Kleve hat den Architekten Martin Eiselt beauftragt, für Interessierte eine kostenlose Modernisierungsberatung durchzuführen. Bei einem Ortstermin mit den Eigentümern werden die Möglichkeiten der Instandsetzung des Gebäudes umfangreich diskutiert. Herr Eiselt entwickelt für das Gebäude angepasste Maßnahmen und gibt eine fachliche Beratung sowie Hilfestellungen in Bezug zur Finanzierung und Umsetzung. Die Modernisierungsberatung ist auch notwendig, um einen Förderantrag beim Fasaden- und Hofflächenprogramm zu stellen. Die Terminvereinbarung erfolgt durch das Citymanagement. Die Modernisierungsberatung ist unverbindlich.

-Fassaden- und Hofflächenprogramm: In der Klever Innenstadt sind viele Fassaden unattraktiv oder sanierungsbedürftig. Das Fassaden- und Hofflächenprogramm gibt (finanzielle) Anreize für die Instandsetzung oder Aufwertung der bestehenden Fassaden und der Außenbereiche, um so das Stadtbild zu verbessern und vorhandene gestalterische Mängel zur Erhöhung der Lebens- und Aufenthaltsqualität zu beheben. Interessierte können sich beim Citymanagement über das Programm informieren. Auch hilft das Citymanagement bei einer späteren Antragstellung. Die Richtlinien und Antragsformulare können im Downloadbereich am Seitenende abgerufen werden.

- Verfügungsfonds: Der Verfügungsfonds biete die Möglichkeit Projekte, Ideen und Veranstaltungen in der Innenstadt von Kleve umzusetzen. Bis zu 50 % der anfallenden Kosten können gefördert werden. Das Citymanagement bietet Beratungen zum Verfügungsfonds. Hier können auch erste grobe Ideen diskutiert werden, um diese weiterzuentwickeln und später einen Antrag zu stellen. Die Richtlinen zum Verfüfgungsfonds sowie das Antragsformular sind im downloadbereich abrufbar.

Ansprechpartner

Name Kontakt
Janßen, Hannah
Landwehr 4 - 6
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 268
E-Mail: Hannah.Janssen@Kleve.de

Weiterführende Information

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