Inhalt

Radverkehrskonzept e-Rad Bahn Kle - Kra

Logo e-Rad Bahn

Grenzüberschreitende e-Rad Bahn Kleve (D) – Nijmegen (NL) - Teilabschnitt Kleve – Kranenburg

Bund und Land fördern den Ausbau der grenzüberschreitenden e-Rad Bahn !

Die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg werden in den nächsten beiden Jahren eine grenzüberschreitende e-Rad Bahn (D) – Nijmegen (NL) Teilabschnitt Kleve – Kranenburg im Rahmen eines kommunalen Zusammenschlusses ausbauen!

Visualisierung Knoten Eisenbahnbrücke Hochschule
Visualisierung Knoten Eisenbahnbrücke Hochschule

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.

Logo Bundesministerium für Umwelt,Naturschutz,Bau und Reaktorsicherheit

Das Projekt mit einer Gesamtinvestitionssumme von 6,52 Mio Euro wird im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt.

In einem zweistufigen Auswahlverfahren wurde die Projektskizze einer  grenzüberschreitenden e-Rad Bahn in der ersten Stufe - bei 183 eingereichten Skizzen - positiv bewertet und die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg  in der zweiten Stufe zur Vorlage eines formalen Förderantrags aufgefordert.

Für die Strecke entlang der Bahntrasse hat der Bund nun seine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 4,3 Mio Euro (70 % Förderquote) zugesichert. Darüber hinaus fördert das Land Nordrhein-Westfalen mittels einer erstmalig in Nordrhein-Westfalen beispielhaft umgesetzten Co-Finanzierung mit rund 921.000 Euro den Ausbau der grenzüberschreitenden Radwegverbindung. Für die Kommunen verbleibt ein Eigenanteil von rund 1,3 Mio – Planungskosten mit eingeschlossen.

Entlang der stillgelegten Bahntrasse zwischen Kleve und Kranenburg, die zurzeit im Draisinenverkehr touristisch genutzt wird, entsteht auf einer Länge von ca. 11,12 km (ca. 4,67 km Klever Stadtgebiet, ca. 6,45 km Kranenburger Gemeindegebiet) eine durchgängige und direkt geführte e-Rad Bahnunter Berücksichtigung aller klimaschutz- und radverkehrsrevelanter Aspekte, die in Bezug auf den grenzüberschreitenden Ansatz, sowie deren Umsetzung in Mittel- bzw. Kleinstädten (ländlicher Raum) Modellcharakter besitzen und zur Nachahmung durch andere (Grenz)-regionen anregen.

Die e-Rad Bahn eignet sich zur überregionalen grenzüberschreitenden Verbindung der Städte Nijmegen und Kleve. So werden auf einer Linie zwischen Kleve und Nijmegen die Städte und Gemeinden, Universitäten und Hochschulen, städtebauliche Neuentwicklungen und zahlreiche weitere wichtige Alltags- und Freizeitziele miteinander verbunden (z.B. Bahnhöfe, Innenstadtzentren, touristische Ziele etc.).

„Mit der e-Rad Bahn leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Radverkehrsförderung sowie zur nachhaltigen und grenzüberschreitenden Erschließung der Region: Schnell, sicher und umweltfreundlich verbindet sie Menschen über die Grenze hinweg “, erklärte die Bürgermeisterin Sonja Northing.

Sowohl die Umsetzung der Klimaschutzziele des Bundes, als auch die Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr (MIV) im Pendler- und touristischen Verkehr zugunsten des Radverkehrs bzw. intermodalen Verkehrs (ÖPNV, Carsharing), sind wesentliche Zielsetzungen der Stadt Kleve und der Gemeinde Kranenburg. Durch das Kooperationsprojekt "Bau einer grenzüberschreitenden e-Rad Bahn (D) – Nijmegen (NL); Teilabschnitt Kleve – Kranenburg" wird ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung dieser Ziele geleistet. Zudem wird die Region nachhaltig erschlossen und die multimodale Mobilität in der ländlichen Region langfristig verbessert.

Grenzüberschreitend hat die Gemeinde Kranenburg in Kooperation mit der Gemeinde Berg en Dal (NL) bereits in den Jahren 2014/2015 einen Radweg entlang der stillgelegten Bahntrasse zwischen Kranenburg und Groesbeek mit  Erfolg realisiert, um einen direkten Anschluss an das sehr gut ausgebaute niederländische Radwegenetz im Bereich der Stadt Nijmegen zu haben. Das Projekt gibt weitere Anreize, die Qualität und Durchgängigkeit der Strecke zu verbessern. So wird bereits auf niederländischer Seite ein Teilstück der Strecke auf 3m verbreitert um den Anforderungen einer durchgängigen e-Rad Bahn zu gewährleisten.

Projektziele:

  • Verlagerung von motorisierten Individualverkehr (MIV)-Fahrten im Schüler-/Pendler- u. touristischen Verkehr zugunsten des Radverkehrs bzw. intermodalen Verkehrs (ÖPNV, Umweltverbund), um eine signifikante Reduzierung von Treibhausgasen zu erreichen (bis zu 539 t/Jahr)
  • Umsetzung der Klimaschutzziele des Bundes und der im Klimaschutzfahrplan der Stadt Kleve eigens gesetzten Ziele
  • Verknüpfung der grenzüberschreitenden Region
  • Signifikante Steigerung des Radverkehrsanteils
  • Sicherung und Verbesserung der klimafreundlichen Mobilität in der Grenzregion mit Hilfe der grenzüberschreitenden e- Rad Bahn

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium zahlreiche Projekte, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr soll die Umsetzung von umfassenden, modellhaften Projekten zur Verbesserung der Radverkehrssituation in gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten sowie durch Vorbildcharakter bundesweit zur Nachahmung anzuregen.

Weiterführende Information unter:
www.klimaschutz.de/de/programm/bundeswettbewerb-klimaschutz-im-radverkehr

 

Ansprechpartner

Name Kontakt
van Koeverden, Pascale
Landwehr 4 - 6
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 322
E-Mail: Pascale.van.Koeverden@Kleve.de

nach oben