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5. Medien

drei Kinder schauen auf einen LaptopDie Kinder aus unserem Einzugsgebiet erhalten nur selten die nötige Begleitung von Erwachsenen im Bereich des Medienkonsums, so dass sie über einen langen Zeitraum sich selbst überlassen bleiben und mit ihren Eindrücken, Anliegen, Bedürfnissen, Sorgen und Ängsten zurecht kommen müssen.

Vielfach erlebten wir bei den Kindern Signale – „Hilfeschreie“ in Form von aggressiven, überängstlichen, introvertiertem Verhalten, bis hin zum Einnässen.Dieses nahmen wir zum Anlass, an einer medienpädagogische Fortbildung teilzunehmen, um den Kindern in Zukunft einen kindgerechten Zugang mit Medien zu ermöglichen.

Ferner wollten wir mit unserer medienpädagogischen Arbeit:

  • den Eltern einen neuen Weg aufzeigen, wie sie die vielseitigen Medien  (der Entwicklung des Kindes entsprechend) abwechslungsreich einsetzen können.
  • den Eltern vermitteln, dass es von großer Wichtigkeit und Bedeutung ist, gemeinsam mit dem Kind Medien kritisch zu untersuchen und zum Beispiel die Zeit und die  Auswahl der Medien mit dem Kind zu vereinbaren
  • den Eltern vermitteln, dass es nicht nur den Kindern hilfreich und von emotionaler Bedeutung ist, wenn sie sich gemeinsam mit ihrem Kind einen Film ansehen und reflektieren. Auch Sie rücken Ihrem Kind näher und können so manche Reaktion besser verstehen und darauf rechtzeitig reagieren.
  • dass Sie erfahren, dass Ihr Kind nicht nur passiv etwas visuell oder auditiv konsumieren will, sondern grundsätzlich einen großen Wissensdrang, Experimentierfreude und den Drang nach Aktivität mit sich bringt.
  • Hilfestellungen geben, wie Sie ihre Kinder ganzheitlich mit allen Sinnen fördern, als Grundlage für den kindgerechten Umgang mit Medien.

Einer unserer medienpädagogischen Schwerpunkte war die Arbeit mit der Videokamera.

Viele unterschiedliche Projekte/ Experimentierphasen trugen zur Entstehung des Trickfilmes „ Pegasus Traum“ bei. Hierbei zeigte es sich, dass der Wechsel zwischen konzentrierter Projektarbeit und Bewegungsfreiheit der Kinder für die Zielumsetzung sehr wichtig war.

Da wir, die Kinder, die Eltern und die verantwortlichen Erzieherinnen, das Projekt als positiv empfunden haben, möchten wir die Medienpädagogik in all ihren Bereichen und Möglichkeiten intensiver in unsere alltägliche Arbeit miteinbeziehen und erweitern.

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