Inhalt

1. Spielen

Bunt angemalte Kinderhände

„Spielen ist die Daseinsform des Kindes.
Ein Kind ist nur Kind, weil und indem es spielt! “

„Das Spiel des Kindes ist die Brücke zur Wirklichkeit!“

Bruno Bettelheim

 

Das Spiel ist die zentrale Tätigkeit des Kindes. Im Spiel eignet sich das Kind die Welt an, in die es lebt. Im Spiel entwickelt das Kind seine Persönlichkeit, erprobt seine Fähigkeiten, misst sich an anderen Kindern. Im Spiel lernt das Kind auf kindgerechte Weise ganzheitlich, es lernt über das eigene Handeln, das eigene Tun. Das Kind lernt mit Kopf, Herz und Hand, so dass  das Spielen die allerbeste Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung bietet.

Die Kinder suchen im Spiel ihren Spielpartner/Gegner, sie suchen eigenständig ihr Übungsfeld und ihre Herausforderung. Sie erfahren Freude und Spaß, Anreiz, Zeit für Wiederholungen. Ebenfalls weckt das Spiel Neugierde, Experimentier- und Improvisationsfreude.

Im Spiel löst das Kind spielerisch Probleme, gibt seinen Sorgen und Nöten, seinen Freuden und Enttäuschungen Ausdruck. Im Spiel bearbeitet es seine Erfahrungen und Eindrücke, reale oder fiktive, etwa durch die Medien vermittelte. Das Spiel hat somit für Ihr Kind eine ganz besonders hochwertige Bedeutung für seine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung.

Daher hat das Spiel in unserer Einrichtung einen sehr hohen Stellenwert, was sich in der Freispielzeit, das heißt beim freien Spielen, widerspiegelt. Sie können im Rahmen der bestehenden Regeln selber entscheiden was sie spielen, wo sie spielen, mit wem sie spielen und wie lange sie spielen.

Der Erzieher begleitet hierbei das Kind unterstützend, ermutigend und beobachtend, um schließlich dem Kind den Weg zur Selbständigkeit zu bahnen. Wir zeigen ihnen Wege auf, Ideen zu entwickeln umzusetzen und auszubauen.

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